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Von der IWW Liverpool

Am 25. Februar hatten Mitglieder der IWW Liverpool sich etwa einem Dutzend Aktivisten angeschlossen, die vor dem West Derby Jobcenter in der Eaton Road demonstriert hatten. Darunter waren auch Leute der Sozialberatungsgruppe „Reclaim“.

Dies war Teil eines nationalen Aktionstages der Solidarität mit Tony Cox, einem Aktivisten des schottischen Arbeitslosennetzwerks.

Tony war am 29. Januar verhaftet worden, nachdem die Leitung des Jobcenters in Arbroath die Polizei gerufen hatte, um ihn daran zu hindern, einem hilfebedürftigen Arbeitssuchenden juristisch beiseite zu stehen.

Weiterlesen: IWW Liverpool protestiert für gefährdete ArbeiterInnen

Von Norma Raymond

Ich arbeite für ein großes, dämliches Unternehmen, das in seinem Bereich praktisch über ein Monopol verfügt. Da rauszukommen ist ein unrealistischer Tagtraum, und so habe ich einige Mechanismen entwickelt, mit meiner Arbeitssituation besser klarzukommen.

Ich hoffe, diese Mechanismen sind nicht Ausdruck eines leichten Stockholm Syndroms. Es ist ziemlich schwer zu rechtfertigen, dass ich für diesen Arbeitgeber arbeite. Darum tue ich, was ich kann, um ihn zu sabotieren, während ich gleichzeitig täglich daran arbeite, eine Gewerkschaft zu gründen.

Ich ermutige meine Kollegen, die Produktion zu verlangsamen. Ich dränge sie, sich tatsächlich krankzumelden, wenn sie sie krank sind. Ich flehe sie an, Probleme am Arbeitsplatz offen anzusprechen. Ich biete ihnen an, sie zu begleiten, wenn ihnen das hilft. Ich sammle mit ihnen Ideen, wie man den Job befriedigender gestalten kann. Ich weise auf Probleme am Arbeitsplatz hin und ermutige zu offenem Austausch darüber.

Das sind alles keine besonderen Taten. Das sind spontane Antworten auf das, was von der Unternehmensleitung kommt.

Einem kranken Arbeiter wird gesagt: „Es passt gerade nicht, wenn du früher gehst“ (als wenn man sich aussuchen könnte, wann man krank wird). Oder: „Du hast noch nicht genug Überstunden, um dich krankzumelden“.

Einer Angestellten, die sexuell belästigt wurde, wird gesagt: „Wir wollen, dass die Leute hier auch mal Witze machen und Spaß haben können“. Oder: „Jungs sind nun mal Jungs“.

Es ist schwierig, große Hoffnungen zu haben, wenn manche der Menschen, die auf diese Weise belästigt werden, sich nicht dagegen wehren wollen. Es ist frustrierend, wenn andere irgendwann die Schnauze voll haben und einfach kündigen. 

Weiterlesen: Niemand hat behauptet, es sei leicht